| Großherzog Wilhelm Ernst aus Wikipedia |
| Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach (* 10. Juni 1876 in Weimar; † 24. April 1923 in Heinrichau, Schlesien) war vom 7. Januar 1901 bis zur Novemberrevolution 1918 Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach. Leben: Er schuf das Neue Weimar durch Berufung von Hans Olde, Henry van de Velde und Adolf Brütt. Er erneuerte die Universität Jena durch Theodor Fischer aus München sowie das Weimarer Theater durch den damals als Erneuerer der Theater-technik bekannten Max Littmann aus München. Der Verleger Eugen Diederichs zog nach Jena, der Literat Johannes Schlaf nach Weimar. Später förderte Wilhelm Ernst immer mehr die konservativ-preußischen Kräfte, so dass Weimar bald zu einem Zentrum völkisch-nationalistischer Kunstauffassungen wurde. Gerhart Hauptmann und August Strindberg traute man sich nur im Hoftheater Jena aufzuführen, während die Historiendramen Ernst von Wildenbruchs in der Weimarer Residenz gefeiert wurden. |
Im Zuge der Denkmalsetzung für Carl Alexander durch Adolf Brütt wurde die Altstadt insgesamt durch malsetzung für Carl Alexander durch Adolf Brütt wurde die Altstadt insgesamt durch eine Schutzverordnung vom Entfaltungsraum des Neuen Weimar und des Jugendstils abgegrenzt. Das maß-gebliche Staatsporträt schuf 1911 Gottlieb Elster in Marmor. Eine der letzten Amtshandlungen Wilhelm Ernsts zur Zeit der Novemberrevolution 1918 war die Berufung von Walter Gropius. Wilhelm Ernst wurde vom Soldatenrat unter Führung des Sozialdemokraten August Baudert am 9. November 1918 zur Abdankung gezwungen. Ihm wurde allerdings ermöglicht, die Regierungsverantwortung in ihm geeignet erscheinende Hände abzugeben. |
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Der Weimarer Hofstaat bei der Eröffnung des Neuen Theaters in Weimar 1907 (Nach einem Gemälde von Prof. Hans W. Schmidt)
Großherzog Wilhelm Ernst und Großherzogin Feodora in der Kutsche (Postkarte 1910)
Kaiserbesuch in Weimar 1915
| Kaiser Wilhelm II. von Preußen und Großherzog Wilhelm Ernst |
Kaiserin Augusta und Großherzogin Feodora |